Bei dieser Art Effekt werden die unteren Frequenzen mittels eines regelbaren Hochpassfilters (meist 1 kHz bis 8 kHz) abgeschnitten. Die übrigen hohen Frequenzen werden verzerrt. Dieses Signal wird dem Orginalsignal als relativ kleiner Teil beigemischt. Dadurch erhält das Eingangssignal künstlich generierte und mittels Zusätzlich heben sie mittels eines einfachen EQs die Höhen an. Einige Geräte können das ausgehende Signal auch noch um einige Millisekunden verzögern. Diese Zeitverzögerungen liegt deutlich unter 20 ms und daher nimmt unser Gehör diese als ein einzelnes Signal war. So bewirkt das eine Impulsverbreiterung; d.h.kurze Signale mit viel Höhenanteil (z.B. HiHats, „t“- oder „s“ Laute) werden damit „satter“.

verändern auch das

Exciter erhöhen also den Anteil hoher Frequenzen und erzeugen zusätzlich neue, im Ursprungssignal nicht vorhandene Frequenzen. Ein Exciter auf die Stereosumme mit einer mäßigen Höhenzugabe wird einen unerfahrenen Hörer schnell enttäuschen – ein paar mehr Höhen… „Das kann man auch mit dem Höhenregler an der Stereoanlage“. Das ist natürlich so nicht richtig. Sinn und Zweck dieser Geräte liegen mehr in gezielter Klangveredelung. Bei höhenarmen Aufnahmen (z.B. Cassetten) leistet ein Exciter zusammen mit einer Rauschunterdrückung erstaunliche Ergebnisse. Ein frischeres und lebendigeres Klangbild,ie einzelnen Instrumente lassen sich besser orten und die Sprachverständlichkeit steigt.

Vorsicht Gewöhnungseffekt !

Man gewöhnt sich schnell an den beigemischten Höhenanteil und neigt sofort dazu, den Exciter mehr „aufzudrehen“. Die Ohren ermüden bei den hohen Frequenzen schnell und dadurch möchte man dann immer wieder ein wenig mehr Exciting dazugebn. Den Exciter sollte man also sehr sparsam einsetzen. Eine Grundeinstellung finden und nicht mehr verändern ist vielleicht eine gute Vorgabe.

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